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SCHUTZLOS PER GESETZ

Die traurige Realität des Tierschutzgesetzes

Das Tierschutzgesetz bildet seit 1972 die rechtliche Grundlage für unseren Umgang mit Tieren. Im Jahr 2002 wurde das Tierschutzgesetz in das Grundgesetz aufgenommen und erhielt damit einen noch höheren Stellenwert im deutschen Recht.

Das Ziel des Gesetzes ist eindeutig formuliert: „Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen.“ (§ 1 Satz 1)

Und obwohl das Tierschutzgesetz damals wie heute sehr wichtig für den Tierschutz ist, hat es viele Schwächen.

Anhand von fünf Beispielen zeigt dieses Projekt die Lücken und Defizite des Tierschutzgesetzes.

§ 4 (1) Ein Wirbeltier darf [...], soweit nach den gegebenen Umständen zumutbar, nur unter Vermeidung von Schmerzen getötet werden.

Und doch ist das qualvolle Ersticken von Fischen komplett legal.

Eigentlich sieht §4 des TierSchG vor, dass alle Wirbeltiere vor dem Töten betäubt werden müssen. So sieht es auch die Schlachtverordnung vor.

Doch es werden Ausnahmen gemacht, bei denen die Betäubung nicht vorgeschrieben ist. Dazu zählt der Massenfang von Fischen.

Wieso bedeutet das Leid für die Fische?

Fische spüren Schmerz

Lange dachte man, dass Fische keine Schmerzen empfinden, da der Aufbau von einem Fischhirn im Vergleich zu einem Säugetierhirn abweicht. Mittlerweile ist jedoch wissenschaftlich belegt, dass Fische ähnliche Schmerzrezeptoren wie Menschen und andere Wirbeltiere besitzen und auf Schmerzen aktiv reagieren. Sie vermeiden aktiv Schmerzen, reiben sich ihre Wunden um ihre Schmerzen zu lindern und zeigen physiologische Reaktionen wie erhöhte Herzfrequenz oder Stresshormonausschüttung.

Daher ist davon auszugehen, dass Fische Schmerzen spüren.

Der stille Tod

Massenfang bedeutet minutenlange Angst, Schmerzen und Tod für die Fische. Fangmethoden wie Schleppnetze sorgen nicht nur für enormen Stress bei den Tieren, sondern auch für enorme Mengen an Beifang, wie etwa Schildkröten, Jungfische und nicht vermarktbare Fischarten.


Beim schnellen Hochziehen der Fangnetze wird der entstehende Druckabfall zur Folter: Die Gase im Körper dehnen sich rapide aus, Schwimmblasen blähen sich auf oder platzen gar. Dadurch werden die Schwimmblase oder andere innere Organe durch das Maul nach außen gedrückt. Dies nennt man Trommelsucht bzw. Barotrauma.


Falls sie dies überleben, wartet auf die Fische spätestens an Deck der qualvolle Tod durch Ersticken, bei dem sie minutenlange Schmerzen empfinden.

§ 4c

(1) Es ist verboten, Küken von Haushühnern der Art Gallus gallus zu töten.

Doch statt Schutz wird ein Großteil schon im Ei getötet oder im Ausland aufgezogen.

2019 urteilte das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, dass es keinen „vernünftigen Grund“ für das Töten männlicher Küken gibt. Rein wirtschaftliche Interessen rechtfertigen die Tötung nicht.

Bis dahin war es üblich, die allermeisten männlichen Küken von Legehennen auszusortieren und zu vergasen, da sie keine Eier legen und nur sehr wenig Fleisch ansetzen.

Doch auch wenn das Verbot des Kükentöten ab 2022 einen Gewinn für den Tierschutz versprach, greift es leider zu kurz.

Das Umgehen des Gesetzes

Da die Aufzucht der männlichen Küken eine finanzielle Belastung für Betriebe bedeutet, wird diese oftmals umgangen. Dafür gibt es verschiedene Methoden, welche oftmals weiteres Leid für die Tiere bedeuten.

Küken werden ins Ausland gebracht

Auch wenn das Kükentöten mittlerweile in Deutschland verboten ist, ist es im EU-Ausland immer noch überwiegend legal. Zudem sind Eintagsküken im Binnenmarkt der EU weiterhin frei handelbar. Dies nutzen Betriebe aus und bringen diese ins Ausland. Etwa die Hälfte der Tiere werden im Ausland gehalten, überwiegend in Polen. Im Ausland hat der deutsche Staat keinerlei Einfluss auf die Haltung. Zudem gingen 2022 aus Daten zu ein- und ausgehenden Warenströmen in Nordrhein-Westfalen hervor, dass kleinere Brütereien ihre männlichen Eintagsküken mutmaßlich im Ausland töten ließen. Die Landesregierung stellte daraufhin Strafanzeige. Jedoch ist auch hier zu beachten, dass tierschutzrechtliche Maßnahmen aus wirtschaftlichen Gründen teilweise nicht eingehalten werden.

Töten der Küken im Ausland

Doch werden nicht nur Küken für die Aufzucht ins Ausland gebracht, sondern auch für die Tötung dieser. Die Eierindustrie liefert Eier ins Ausland, etwa die Niederlande, um sie dort schlüpfen zu lassen. Nach dem Schlüpfen werden männliche Küken aussortiert und vergast. Weibliche Küken werden zur Mast wieder in die deutschen Legebetriebe gebracht. Das Verfahren, welches in Deutschland verboten ist, wird also einfach im Ausland umgesetzt.

Direktes Beziehen der Eier aus dem Ausland

Eine weitere Methode der Umgehung ist, die Eier aus dem Ausland zu importieren. Hier gelten, wie bereits angesprochen, nicht die deutschen Haltungsvorschriften und auch nicht das Verbot des Kükentötens. Auch diese Importe unterstützen also das Kükentöten.

Hühner werden im Ei getötet

Seit dem Verbot wird eine Technik eingesetzt, welche es ermöglicht, bereits im Ei das Geschlecht zu bestimmen. Dies wird getan, um die Küken bereits im Ei zu töten, was immer noch völlig legal ist.

Tag 0

Bereits nach wenigen Stunden sind Gehirn und Zentralnervensystem erkennbar. Auch Kopf und Augen entwickeln sich.

Tag 2

Das Herz wird gebildet und fang direkt an zu schlagen.

Tag 5

Bis hierhin sind bereits Blutgefäße entstanden. Kopf, Gehirn und Rumpf lassen sich erkennen und Nase, Beine und Flügel werden bereits gebildet. Auch sind die meisten Organe bereits ausgebildet.

Tag 7

Nun sind Schmerzrezeptoren, sensorische Neuronen und zelluläre Strukturen im Gehirn der Hühnerembryos entwickelt.

Da die Tiere ab diesem Tag wahrscheinlich Schmerzen empfinden, war es bisher nur bis zum 7. Tag erlaubt, Küken im Ei zu töten. Jedoch lässt sich meistens das Geschlecht erst ab Tag 9-14 sicher bestimmen.

Tag 12

Die Flügel, Beine und der Schnabel wachsen nun merklich. Auch Zehennägel und Federn wachsen.

Ab 2023 ist es erlaubt, Hühnerembryos im Ei nicht wie bisher bis zum 7. Bruttag zu töten, sondern bis zum 13. Bebrütungstag. Diese Entscheidung wurde aufgrund einer Studie getroffen, welche jedoch keine eindeutigen Ergebnisse lieferte, ab welchem Bebrütungstag die Tiere in der Lage sind, Schmerzen zu empfinden. Es ist weitergehend davon auszugehen, dass Küken bereits ab Tag 7 Schmerzen empfinden können. Ein Töten nach dem 7. Tag bedeutet also wahrscheinlich Schmerz und Leid, welches zuvor noch verboten war.

Überschushühner

Weiterhin werden viele weibliche Hühner von den Brütereien als "Überschuss" produziert. Diese werden von den Legebetrieben nicht abgenommen und getötet. Auch das Töten der Überschusshühner wird lediglich aus wirtschaftlichen Gründen durchgeführt und entspricht daher keinen "vernünftigen Grund". Auch wenn rein wirtschaftliche Gründe das Kükentöten nicht legitimierte, ist das Töten von Überschusshühnern weiterhin unter dem Tierschutzgesetz erlaubt.

§6 (1) Verboten ist das vollständige oder teilweise Amputieren von Körperteilen oder das vollständige oder teilweise Entnehmen oder Zerstören von Organen oder Geweben eines Wirbeltieres.

Trotzdem werden in vielen deutschen Zoos Vögel durch diese Eingriffe flugunfähig gemacht.

Eigentlich sind Amputationen bei Wirbeltieren nur unter medizinischen Notständen erlaubt. Doch Zoos in Deutschland brechen regelmäßig diese Regel, indem sie Vögel durch Eingriffe flugunfähig machen.

Dabei steht nicht das Wohlbefinden der Tiere im Vordergrund, sondern die Interessen der Menschen.

nicht dauerhafte Metoden

Beim sogenannten „Flügelstutzen“ werden dem Vogel die Schwungfedern an einem oder beiden Flügeln gekürzt. Da die Federn hier wieder nachwachsen, muss diese Methode nach jeder Mauser wiederholt werden.

dauerhafte Methoden

Dauerhafte Methoden verhindern das Nachwachsen der Schwungfedern. Federfollikel werden chirurgisch entfernt oder durch eine Laserbehandlung zerstört. Auch eine Teilamputation am Flügelknochen wird teilweise angewandt.

Beide verfahren belasten die Tiere

Sowohl dauerhafte wie auch nicht dauerhafte Methoden belasten die Tiere. Das regelmäßige Federstutzen bedeutet immer wiederkehrenden Stress beim Einfangen der Tiere. Oft gibt es dabei Verletzungen, wie etwa Beinbrüche. Dauerhafte Methoden sind wahrscheinlich mit Wundschmerzen für die betroffenen Tiere verbunden.

Wieso Zoos Vogel flugunfähig machen.

Zoos sind gesetzlich dazu verpflichtet, ein Entkommen der Tiere zu verhindern. Zwar gibt es hierfür Maßnahmen wie etwa Freiflughallen, diese sind jedoch sehr teuer und bieten für Besuchende weniger Möglichkeiten, die Tiere beobachten zu können. Deshalb werden Vögel in Zoos häufig flugunfähig gemacht.

Die Erklärung der Zoos

Laut den Zoos gilt das Fliegen bei den betroffenen Vögeln nur zur Futtersuche und spielt im Gehege auch deshalb eine untergeordnete Rolle. Diese Erklärung greift jedoch viel zu kurz und unterschlägt die nachgewiesene, große Bedeutung des Fliegens für viele Vogelarten.

Alltag

Das Fliegen gehört für Vögel zu ihrem Alltag und Lebensausprägung. Das Fliegen ist wichtig für ihre Anatomie, Muskulatur usw.

Flamingos

Wie wichtig das Fliegen für Vögel ist, lässt sich am Beispiel des Flamingos beobachten. Dieser fliegt über 500km pro Tag. Es nimmt also einen enormen Raum im Alltag und Leben dieser Tiere ein. Im Zoo werden Flamingos jedoch oft flugunfähig gemacht.

§7 Tierversuche [sind] im Hinblick auf

(a) die den Tieren zuzufügenden Schmerzen, Leiden und Schäden,

(b) die Zahl der verwendeten Tiere, [...]

auf das unerlässliche Maß zu beschränken.

Und doch erleiden unnötig viele Tiere in Tierversuchen vermeidbares Leiden und Schmerzen.

Tierversuche gelten immer noch bei vielen als der goldene Standard für Medizin. Doch ist diese Methode nicht nur veraltet und wenig effektiv, sie besitzt zudem auch Alternativen, welche kein Tierleid bedeuten.

Tierversuche sind nicht effektiv

Es zeigt sich, dass sich Tierversuche nur selten auf den Menschen übertragen lassen. So fallen 90 % der Wirkstoffe, die im Tierversuch noch sicher und effektiv erschienen, später am Menschen in klinischen Tests durch. Meist wegen fehlender Wirkung oder unerwünschter Nebenwirkungen. Selbst bei den verbleibenden 10 %, die eine Zulassung erhalten, zeigen sich oft erst später Risiken: Rund ein Drittel dieser Medikamente muss nachträglich mit Warnhinweisen versehen oder ganz vom Markt genommen werden.

Unterschiede zwischen Mensch und Tier

Ein Grund für die fehlende Effektivität der Tierversuche kann der Unterschied zwischen Mensch und Tier sein. Zwischen Mensch und Tier bestehen große Unterschiede in Körperbau, Organfunktionen, Ernährung, Stoffwechsel, Psyche und Lebensgewohnheiten.

Wirkungs- und Verträglichkeitsunterschiede

Auch gibt es zwischen Mensch und Tier oftmals große Unterschiede in Wirkung und Verträglichkeit. Die Unterschiede und teilweise Gegensätzlichkeit stellen ein nicht ­kal­ku­lier­bares Risiko dar, sobald man versucht, die Ergebnisse der Tierversuche auf Menschen zu übertragen.

Unterschiede innerhalb einer Tierart

Eine weitere Schwäche der Tierversuche sind die Unterschiede innerhalb einer Tierart. Diese zeigen, wie individuell Krankheiten sein können und dass sich ganze Organismen deswegen nur bedingt benutzen lassen, um komplexe Reaktionen des Organismus vorherzusagen.

Alternativen zu Tierversuchen

Doch es gibt bereits viele tierversuchsfreie Alternativen, welche nicht nur Tiere schützen, sondern oftmals auch effektiver sind. Hier findet sich eine kleine Auswahl der bereits verwendeten Alternativen.

In-Vitro- Systeme und Robotik

Mit dieser Technologie können automatisierte Roboter Substanzen an menschlichen Zellen im Reagenzglas (in vitro) testen und somit deutlich mehr Versuche durchführen, als es mit Tieren möglich wäre.

Organ-Chips

Auf den Organ-Chips können aus echten Zellen gezüchtete "Mini-Organe" von Menschen mit einem künstlichen Blutkreislauf verbunden werden. So können Stoffwechselprozesse realitätsnah untersucht werden, ohne dass dabei Tiere verwendet werden.

IPS-Stammzellen

Diese Technik ermöglicht es, Hautzellen in Stammzellen zurückzuprogrammieren, um daraus spezifische menschliche Gewebe zu züchten. Das hat den Vorteil, dass einerseits keine ebryonalen Stammzellen verwendet werden müssen. Andererseite können auch direkt Hautzellen von Patient*innen verwendet werden, um patientenspezifische IPS-Zellen zu erzeugen.

Wieso werden immer noch Tierversuche gemacht?

Tierversuche sind nicht sehr effektiv, sehr aufwendig und schaden Tieren. Zudem ist in §7 des TierSchG vorgeschrieben, dass nur so wenig Tierversuche wie nötig gemacht werden dürfen. Wieso gibt es also dennoch so viele Tierversuche?

Gesetzlich vorgeschrieben

Gar keine Tierversuche zu machen, ist in Deutschland und in anderen Ländern verboten. Es besteht eine gesetzliche Vorschrift, Tierversuche für Medikamente usw. durchzuführen. Dies ist aus den vorherigen Gründen nicht sinnvoll und entspricht nicht dem Tierschutzgesetz, so wenige Tierversuche wie nötig durchzuführen.

Validierung

Damit die Ergebnisse mithilfe einer tierversuchsfreien Methode anerkannt werden, muss diese oft validiert werden. Das bedeutet, dass die Ergebnisse mit Tierversuchen übereinstimmen müssen. Auch hier ist es also oft unmöglich, keine Tierversuche durchzuführen.

Finanzierung

Tierversuche werden sehr stark finanziell unterstützt. Bei tierversuchsfreien Methoden sieht es jedoch genau umgekehrt aus: Hier fehlt oftmals die staatliche finanzielle Unterstützung um die Technologien ernsthaft einsetzen zu können.

§11b (1) Es ist verboten, Wirbeltiere zu züchten [...] soweit im Falle der Züchtung [...] als Folge der Zucht oder Veränderung [...] bei der Nachzucht, den biotechnisch veränderten Tieren selbst oder deren Nachkommen [...] Schmerzen, Leiden oder Schäden auftreten

Trotz dessen gibt es legale Qualzuchten, welche Schmerzen, Leiden und Schäden für Millionen unschuldiger Tiere bedeuten.

Eigentlich sind Qualzuchten durch §11b verboten. Und doch sind sie Alltag in Deutschland. Nicht nur Hunde- und Katzenrassen gelten als Qualzucht, sondern auch Nutztiere.

Es sind also jedes Jahr hunderte Millionen Tiere in Deutschland betroffen. Wieso wird das Gesetz nicht wirklich umgesetzt?

Was sind Qualzuchten?

Qualzucht beschreibt die Praxis, Tieren gezielt Merkmale zu züchten, welche mit gesundheitlichen Problemen verbunden sind. Bekannte Beispiele hierfür sind Hunderassen wie der Mops oder der Dackel. Der Mops kennzeichnet sich zum Beispiel durch seine kurze Schnauze, durch die er ausnahmslos unter Atemschwierigkeiten leidet. Doch sind nicht nur Haustiere von Qualzuchten betroffen.

Qualzucht bei Nutztieren

Nutztiere sind so gezüchtet, dass sie möglichst viel Ertrag für den Menschen geben und demnach möglichst wirtschaftlich sind. Dies führte zu zahlreichen Qualzuchten, etwa bei der Milchkuh oder dem Masthuhn. Nutztieren wurden gezielt Merkmale gezüchtet, welche beispielweise mehr Milch, Eier oder Fleisch geben. Und diese Zucht geht immer weiter. In den 1950er Jahren brauchte ein Masthuhn im Durchschnitt 101 Tage, um 1,8kg zu wiegen. Heutzutage braucht eine "moderne" Züchtung lediglich 32 Tage. Dieses herangezüchtete schnelle Wachstum sorgt für Beinschwächen, schmerzhafte Knochendeformationen und massiv eingeschränkte Mobilität. Muskelerkrankungen und Organversagen sind weitere Symptome, welche Masthühner treffen können. Und dies ist nur ein Beispiel von vielen, wie Nutztiere krank gezüchtet werden.

Wieso gibt es dennoch Qualzuchten?

Nutztiere sind so gezüchtet, dass sie möglichst viel Ertrag für den Menschen geben und demnach möglichst wirtschaftlich sind. Dies führte zu zahlreichen Qualzuchten, etwa bei der Milchkuh oder dem Masthuhn. Nutztieren wurden gezielt Merkmale gezüchtet, welche beispielweise mehr Milch, Eier oder Fleisch geben. Und diese Zucht geht immer weiter. In den 1950er Jahren brauchte ein Masthuhn im Durchschnitt 101 Tage, um 1,8kg zu wiegen. Heutzutage braucht eine "moderne" Züchtung lediglich 32 Tage. Dieses herangezüchtete schnelle Wachstum sorgt für Beinschwächen, schmerzhafte Knochendeformationen und massiv eingeschränkte Mobilität. Muskelerkrankungen und Organversagen sind weitere Symptome, welche Masthühner treffen können. Und dies ist nur ein Beispiel von vielen, wie Nutztiere krank gezüchtet werden.

SCHUTZLOS PER GESETZ

Recherche, Text, Konzept und Umsetzung:
Keyan Thanner

Bauhaus-Universität Weimar, WiSe 25/26
ANIMALS WE ARE

unter der Leitung von:
Prof. Burkhart von Scheven und Masihne Rasuli

Quellen:

Kapitel 1: §4 (1)

Kapitel 2: §4c (1)

Kapitel 3: §6 (1)

Kapitel 4: §7

Kapitel 5: §11b (1)

Video- und Bildquellen

Kapitel 1: §4 (1)

Kapitel 2: §4c (1)

Kapitel 3: §6 (1)

Kapitel 4: §7

Kapitel 5: §11b (1)